Ihr direk­ter Kon­takt:

Strafrecht

Ein Ver­fah­ren mit Bezug zum Straf­recht bedeu­tet sowohl für Beschul­dig­te als auch für Opfer von Straf­ta­ten eine hohe Belas­tung. Neben dem Ver­lust der bür­ger­li­chen Exis­tenz und des Anse­hens, dro­hen in vie­len Fäl­len nicht nur finan­zi­el­le Ein­bu­ßen, son­dern schlimms­ten­falls gar Unter­su­chungs­haft und die Voll­stre­ckung einer Frei­heits­stra­fe bei Ver­ur­tei­lung wegen einer Straf­tat.

Haben Sie eine Vor­la­dung oder eine Ankla­ge erhal­ten? Dann soll­ten Sie schnell han­deln und Kon­takt zu uns auf­neh­men. Ohne juris­ti­sches Know-How kann man sich schnell im Para­gra­fendschun­gel ver­lau­fen und dies oft­mals mit kata­stro­pha­len Fol­gen. Die Rechts­an­wäl­te Mar­kert und Spahn über­neh­men für Sie das Ruder und lei­ten alles in geord­ne­te Bah­nen.

Tipp: Schwei­gen Sie! Gegen­über der Poli­zei, der Staats­an­walt­schaft oder dem Gericht soll­te kei­ne Aus­sa­ge ohne vor­he­ri­ge Rück­spra­che mit Ihrem Ver­tei­di­ger gemacht wer­den. Es besteht für Sie als Beschul­dig­ter kei­ne Ver­pflich­tung gegen­über den Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den, inhalt­li­che Anga­ben zu täti­gen. Ihr Schwei­gen darf nicht nega­tiv bewer­tet wer­den und stellt ins­be­son­de­re kein Schuld­ein­ge­ständ­nis dar.

Nach­dem Sie uns mit Ihrer Ver­tei­di­gung beauf­tragt haben, wer­den wir zunächst Akten­ein­sicht bean­tra­gen, da aus der Strafak­te der Stand der Ermitt­lun­gen und die Beweis­la­ge wie Zeu­gen­aus­sa­gen, Foto­gra­fien, Video­auf­zeich­nun­gen, DNA-Unter­su­chun­gen oder Pro­to­kol­le einer Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­über­wa­chung ersicht­lich ist. Ohne Anwalt hat der Beschul­dig­te dage­gen kein Recht auf Akten­ein­sicht, sodass ihm die­ses Wis­sen ver­wehrt bleibt und er somit die Beweis­la­ge nur schwer ein­schät­zen kann. Dem­entspre­chend schlecht ste­hen sei­ne Erfolgs­aus­sich­ten für eine erfolg­rei­che Ver­tei­di­gung!

Nach erfolg­ter Akten­ein­sicht ent­wick­len wir mit Ihnen eine indi­vi­du­el­le Ver­tei­di­gungs­stra­te­gie, um die bes­te Lösung in Ihrer Situa­ti­on zu errei­chen.

BÜTTNER & MARKERT Rechts­an­wäl­te unter­stüt­zen Sie im Straf­recht in den fol­gen­den Ver­fah­rens­sta­di­en:

  • vor Ein­lei­tung eines Ermitt­lungs­ver­fah­rens bzw. Straf­ver­fah­rens und der Erstat­tung von Straf­an­zei­gen,
  • wäh­rend des gesam­ten Ermitt­lungs­ver­fah­rens,
  • in der erst­in­stanz­li­chen Haupt­ver­hand­lung,
  • in der Beru­fung.
 

Unse­re Tätig­keits­schwer­punk­te bil­den dabei die fol­gen­den Berei­che:

Tatvorwürfe nach dem Strafgesetzbuch

Die Rechts­an­wäl­te Mar­kert und Spahn ver­tei­di­gen Sie bei Vor­wür­fen aus dem sog. all­ge­mei­nen Straf­recht. Hier­zu zäh­len jene Straf­vor­schrif­ten, wel­che sich im Straf­ge­setz­buch befin­den, z. B.:

  • Belei­di­gung gem. § 185 StGB,
  • Kör­per­ver­let­zung gem. § 223 StGB,
  • Dieb­stahl gem. § 242 StGB,
  • Raub gem. § 249 StGB,
  • Betrug gem. § 263 StGB.
 
Betäubungsmittelstrafrecht

In der täg­li­chen Pra­xis der Kanz­lei BÜTTNER & MARKERT Rechts­an­wäl­te aus Mellrich­stadt nimmt das Betäu­bungs­mit­tel­straf­recht einen gro­ßen Raum ein. Unab­hän­gig von Ihrer per­sön­li­chen Mei­nung hin­sicht­lich einer Lega­li­sie­rung von wei­chen oder har­ten Dro­gen bleibt der Besitz, Kon­sum und gewerbs­mä­ßi­ge Han­del eine Straf­tat, mit zum Teil weit­rei­chen­den Fol­gen für Ihr Pri­vat- und Arbeits­le­ben. Wenn Sie daher eines Dro­gen­de­lik­tes beschul­digt wer­den, benö­ti­gen Sie pro­fes­sio­nel­le recht­li­che Unter­stüt­zung, da neben straf­recht­li­chen Fol­gen bspw. oft­mals auch das Fahr­erlaub­nis­recht betrof­fen ist.

Was ist ein Betäu­bungs­mit­tel?

Die straf­recht­lich rele­van­ten Betäu­bungs­mit­tel sind in den Anla­gen 1, 2 und 3 des Betäu­bungs­mit­tel­ge­set­zes (BtMG) auf­ge­führt. In der täg­li­chen Pra­xis beson­ders rele­van­te Dro­gen sind Can­na­bis­pro­duk­te (Mari­hua­na und Haschisch), Koka­in, Hero­in oder auch sog. „Par­ty­dro­gen“, wie etwa Amphet­amin („Speed“) oder „Ecsta­sy“.

Was ist nach dem BtMG straf­bar?

Das BtMG kennt eine Viel­zahl von Hand­lungs­va­ri­an­ten, die straf­bar sind. Die bekann­tes­ten dabei sind neben dem Besitz, der Erwerb, das (ggf. auch gewerbs­mä­ßi­ge) Han­del­trei­ben und das sog. bewaff­ne­te Han­del­trei­ben, mit zum Teil ganz emp­find­li­chen Straf­an­dro­hun­gen.

War­um lohnt es sich uns zu beauf­tra­gen?

Neben der Ver­fah­rens­ein­stel­lung mit und ohne Geld­auf­la­ge bei gerin­gen Ver­stö­ßen, z. B. Eigen­kon­sum wei­cher Dro­gen, ist genaue Kennt­nis der unter­schied­li­chen Men­gen nach dem BtMG erfor­der­lich. Dabei gibt es neben der gerin­gen Men­ge, die „nor­ma­le“ und die nicht gerin­ge Men­ge. Dies kann ganz ent­schei­den­den Ein­fluss dar­auf haben, ob ein Ver­ge­hen oder gar ein Ver­bre­chen vor­liegt, bei dem die Min­dest­stra­fe ein Jahr beträgt.

Jugendstrafrecht

Dar­über hin­aus unter­stüt­zen wir Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de, also Per­so­nen die das 21. Lebens­jahr noch nicht voll­endet haben, im Rah­men des Jugend­straf­rechts. Das Jugend­ge­richts­ge­setz (JGG) ent­hält eigen­stän­di­ge Sank­ti­ons­mög­lich­kei­ten und Rege­lun­gen über das Straf­ver­fah­ren. Die­se wei­chen stark von den Vor­schrif­ten im Erwach­se­nen­straf­ver­fah­ren ab, da das Jugend­straf­recht maß­geb­lich am Erzie­hungs­ge­dan­ken ori­en­tiert ist.

Verkehrsstrafrecht

Schließ­lich ver­tei­digt Sie Rechts­an­walt Mar­kert, als Absol­vent des Fach­an­walts­lehr­gangs für Ver­kehrs­recht, gegen alle ver­kehrs­recht­li­chen Vor­wür­fe, sei­en es Straf­ta­ten oder Ord­nungs­wid­rig­kei­ten.

Vertretung von Opfern

Unse­re Kanz­lei steht Ihnen auch für den Fall mit Rat und Tat zur Sei­te, wenn Sie Opfer einer Straf­tat gewor­den sind und nun den Täter anzei­gen wol­len. So kön­nen wir für Sie die Neben­kla­ge erhe­ben.

Als Neben­klä­ger kön­nen Sie Ein­fluss auf das Ver­fah­ren gegen den Beschul­dig­ten neh­men. So haben Sie z. B. das Recht:

  • Aus­künf­te und Abschrif­ten aus den Akten zu erhal­ten;
  • Bei der gesam­ten Gerichts­ver­hand­lung anwe­send zu sein;
  • Fra­gen und Anträ­ge zu stel­len sowie Erklä­run­gen abzu­ge­ben;
  • Rechts­mit­tel ein­zu­le­gen, z. B. wenn der Ange­klag­te Ihrer Auf­fas­sung nach zu Unrecht frei­ge­spro­chen wor­den ist.
 

Die Wahr­neh­mung die­ser Rech­te ist für Scha­dens­er­satz- oder Schmer­zens­geld­an­sprü­che von Bedeu­tung. Die­se kön­nen ggf. durch ein sog. Adhä­si­ons­ver­fah­ren bereits im Straf­ver­fah­ren gel­tend gemacht wer­den.

  • Roß­markt 1–3, 97638 Mellrich­stadt
  • 09776 5065