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Trennung

Eine Tren­nung ist ein ein­schnei­den­des Erleb­nis, das eini­ge wich­ti­ge Rechts­fra­gen auf­wirft. In die­ser schwie­ri­gen Situa­ti­on unter­stützt Sie Rechts­an­walt Mar­kert und lässt Ihnen alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen zukom­men, um die Wei­chen rich­tig zu stel­len.

Tipp: Neh­men Sie früh­zei­tig Kon­takt zu uns auf, um kei­ne Nach­tei­le zu erlei­den. Rechts­an­walt Mar­kert berät Sie ins­be­son­de­re auch, wenn Sie bis­her nur mit dem Gedan­ken spie­len sich zu tren­nen. Durch eine anwalt­li­che Bera­tun­gen kön­nen Ent­schei­dun­gen ver­mie­den wer­den, die oft ander­wei­tig nicht mehr zu revi­die­ren sind. Außer­dem kann Ihnen Rechts­an­walt Mar­kert dabei hel­fen, wich­ti­ge Fra­gen ein­ver­nehm­lich zu regeln und bei Bedarf in einer sog. Tren­nungs- und Schei­dungs­fol­gen­ver­ein­ba­rung fest­zu­hal­ten.

Erfah­rungs­ge­mäß sind fol­gen­de Punk­te klä­rungs­be­dürf­tig:

Wer schuldet welchen Unterhalt?

Nach der Tren­nung kann ein Ehe­part­ner gegen­über dem ande­ren dazu ver­pflich­tet sein, den sog. Tren­nungs­un­ter­halt zu zah­len. Dar­über hin­aus muss der Ehe­gat­te, bei wel­chem die Kin­der nicht leben an die­se Kin­des­un­ter­halt zah­len. Es ist von ent­schei­den­der Bedeu­tung, die­se Ansprü­che sofort nach der Tren­nung zu prü­fen, da der Grund­satz gilt, dass Unter­halt für die Ver­gan­gen­heit nur geschul­det wird, wenn eine der fol­gen­den Siche­rungs­maß­nah­men getrof­fen wor­den sind:

  • Schrift­li­che Auf­for­de­rung des Unter­halts­ver­pflich­te­ten mit Frist­set­zung zur Aus­kunft über sei­ne Ein­kom­mens- und Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se,
  • Mah­nung mit Frist­set­zung gegen­über dem Unter­halts­ver­pflich­te­ten zur Zah­lung von Unter­halt oder
  • Ein­lei­tung eines Unter­halts­ver­fah­rens beim zustän­di­gen Fami­li­en­ge­richt.
 
Wer muss ausziehen?

Durch eine Tren­nung ändern sich weder die Eigen­tums­ver­hält­nis­se an der bewohn­ten Immo­bi­lie noch ein etwai­ges Miet­ver­hält­nis. In der Regel wird jedoch einer der Ehe­gat­ten aus­zie­hen. Soll­te Streit dar­über ent­ste­hen, wer aus­zie­hen muss, kann eine gericht­li­che Zuwei­sung der Ehe­woh­nung an einen der Ehe­gat­ten bean­tragt wer­den.

Hat die Trennung Auswirkungen auf das Sorge- und Umgangsrecht?

Nach einer Tren­nung der Ehe­leu­te ver­bleibt die elter­li­che Sor­ge für die ehe­li­chen Kin­der grund­sätz­lich bei Vater und Mut­ter gemein­sam. Aller­dings haben bei­de Eltern­tei­le die Mög­lich­keit, für sich das allei­ni­ge Sor­ge­recht zu bean­tra­gen. Einem sol­chen wird das Gericht nur statt­ge­ben, wenn dies dem Kin­des­wohl ent­spricht und für die­ses not­wen­dig ist. Wei­ter­hin sind bei­de Ehe­gat­ten umgangs­be­rech­tigt. Das Umgangs­recht kann nur aus­ge­schlos­sen wer­den, wenn durch den Umgang mit dem umgangs­be­rech­tig­ten Eltern­teil eine kon­kre­te Gefähr­dung des Kin­des­wohls besteht.

Hat die Trennung steuerliche Auswirkungen?

Nach der Tren­nung muss die Steu­er­klas­se zu Beginn des nächs­ten Kalen­der­jah­res abge­än­dert wer­den. Die neue Steu­er­klas­se ist dem­nach immer ab dem 1. Janu­ar rele­vant, der auf die Tren­nung folgt. Eine bestimm­te Steu­er­klas­se besitzt man immer für ein vol­les Kalen­der­jahr. Daher kann es unter steu­er­li­chen Aspek­ten nach­tei­lig sein, sich zum Jah­res­en­de zu tren­nen. Auch wenn man nur weni­ge Tage im Jahr zusam­men lebt, kön­nen für das gesam­te Jahr die gemein­sa­me Ver­la­ge­rung (Ehe­gat­ten­split­ting) und die kor­re­spon­die­ren­den Steu­er­klas­sen gewählt wer­den. Im Jahr nach der Tren­nung gel­ten die Steu­er­klas­sen für Nicht­ver­hei­ra­te­te, d. h. die Steu­er­klas­se 1 oder 2, für den allein betreu­en­den Eltern­teil. Für das Jahr der Tren­nung besteht gegen­sei­tig der Anspruch auf gemein­sa­me Ver­an­la­gung. Es sind jedoch dem ande­ren Ehe­gat­ten des­sen Nach­tei­le aus­zu­glei­chen, die ihm hier­aus für die Zeit nach der Tren­nung ent­ste­hen.

Muss ich die Trennung gegenüber dem Gericht anzeigen?

Die Tren­nung als sol­che muss dem Gericht gegen­über nicht ange­zeigt wer­den. Im Rah­men des Schei­dungs­ver­fah­rens wird jedoch geprüft wer­den, ob die Schei­dungs­vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen. Daher hat der­je­ni­ge, der behaup­tet, dass eine Spal­tung erfolgt sei, dies auch zu bewei­sen. In der Pra­xis tre­ten hier­bei v. a. bei einer Tren­nung der Ehe­gat­ten in der Ehe­woh­nung immer wie­der Pro­ble­me auf.

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